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Klimafreundliche Wohngebäude: Nachhaltig bauen und profitieren

Autor: Lennart Feldmann

Der Traum vom Eigenheim muss nicht auf Kosten der Umwelt gehen. Mit einem attraktiven Förderprogramm unterstützt die Bundesregierung klimafreundliche Neubauten und den Erstkauf energieeffizienter Immobilien. Dieser Artikel erklärt, wie Sie von den Vorteilen profitieren können – verständlich, motivierend und auf den Punkt gebracht.


Was wird gefördert?

Das Förderprogramm richtet sich an Privatpersonen, Unternehmen und Investoren, die klimafreundliche Wohngebäude errichten oder erwerben möchten. Es bietet zwei Förderstufen, abhängig von der Energieeffizienz und Nachhaltigkeit der Immobilie:

1. Klimafreundliches Wohngebäude

Um diese Stufe zu erreichen, muss die Immobilie:

  • Den Effizienzhaus-Standard 40 erfüllen.
  • In ihrem Lebenszyklus besonders niedrige CO₂-Emissionen vorweisen, gemäß den Anforderungen des „Qualitätssiegels Nachhaltiges Gebäude Plus“.
  • Auf Heizsysteme mit Öl, Gas oder Biomasse verzichten.
2. Klimafreundliches Wohngebäude mit QNG-Zertifizierung

Zusätzlich zu den Anforderungen der ersten Stufe muss die Immobilie eines der folgenden Nachhaltigkeitssiegel vorweisen:

  • „Qualitätssiegel Nachhaltiges Gebäude Plus (QNG-PLUS)“
  • „Qualitätssiegel Nachhaltiges Gebäude Premium (QNG-PREMIUM)“

Wer kann die Förderung beantragen?

Das Förderprogramm steht einer breiten Zielgruppe offen, darunter:

  • Privatpersonen und Wohneigentumsgemeinschaften.
  • Unternehmen, Genossenschaften und Vereine.
  • Kommunale Unternehmen und Körperschaften des öffentlichen Rechts.
  • Vermieter sowie Investoren im Wohnungsbau.

Welche Vorteile bietet das Programm?

Die Förderung umfasst:

  • Hohe Kreditbeträge: Bis zu 150.000 Euro je Wohnung, abhängig von der Förderstufe.
  • Flexible Laufzeiten: Bis zu 35 Jahre mit wählbarer Zinsbindung.
  • Unterstützung bei Planung und Bau: Zuschüsse für Energieeffizienz- und Nachhaltigkeitsberatung.

Wie funktioniert die Antragstellung?

Schritt 1: Experten hinzuziehen

Planung und Umsetzung eines klimafreundlichen Neubaus erfordern Fachwissen. Ziehen Sie deshalb spezialisierte Berater für Energieeffizienz und Nachhaltigkeit hinzu. Diese erstellen die notwendigen Nachweise, wie die Lebenszyklusanalyse (LCA) und die „Bestätigung zum Antrag“.

Schritt 2: Finanzierungspartner kontaktieren

Ihr Finanzierungspartner beantragt den Kredit bei der KfW. Dafür benötigen Sie:

  • Die Bestätigung Ihrer Energieeffizienz-Expertin oder Ihres -Experten.
  • Ihre Einkommensteuerbescheide.
  • Nachweise zur geplanten Selbstnutzung der Immobilie.
Schritt 3: Zusage und Umsetzung

Nach Bewilligung der Fördermittel können Sie den Bau beginnen oder die Immobilie kaufen. Eine „Bestätigung nach Durchführung“ (BnD) ist nach Abschluss erforderlich, um die Förderung endgültig abzuschließen.


Fazit: Jetzt nachhaltig in die Zukunft investieren

Das Förderprogramm für klimafreundliche Neubauten kombiniert finanzielle Unterstützung mit einem Beitrag zum Klimaschutz. Ob privater Bauherr oder Investor – profitieren Sie von attraktiven Konditionen und leisten Sie gleichzeitig Ihren Beitrag zur Energiewende.

Die Inhalte basieren auf den Informationen der KFW.
Besuchen Sie die offizielle Website der KFW, um mehr zu erfahren.

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